HOLZRICHTER Ratgeber: 5 Tipps für's Homeoffice von Freelance Art Direktorin Sarah Leufert 17.04.2020

HOLZRICHTER Ratgeber: 5 Tipps fürs Homeoffice von Freelance Art Direktorin Sarah Leufert

Mit über fünf Jahren Erfahrung als Freelancerin hat Designerin und Interior-Bloggerin Sarah Leufert das Arbeiten im Homeoffice perfektioniert und ihren ganz eigenen Weg gefunden, die Herausforderungen des Alltags anzupacken. Im Interview mit HOLZRICHTER Berlin erzählt sie, welche Erfahrungen sie gemacht hat und verrät uns ihre fünf wichtigsten Tipps für einen produktiven Arbeitstag am heimischen Schreibtisch.

1. Styling

„Grundsätzlich sage ich immer: Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt Tage, an denen bleibe ich bis zum Nachmittag in meinem Schlafanzug – aber es gibt eben auch Tage, an denen stehe ich auf, mache mich frisch und ziehe mich um. Der Vorteil: Ihr seid für jeden spontanen Video-Call gerüstet.“

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„Was ich jedoch grundsätzlich beim Thema Styling wichtig finde: Ihr solltet etwas tragen, in dem ihr euch wohlfühlt. Für den einen ist das der Jogger und für den anderen sind es Jeans und T-Shirt. Probiert es einfach mal aus und schaut, was für euch am besten funktioniert.“

2. Disziplin

„Dieser Punkt ist für mich einer der Wichtigsten. Die nötige Disziplin aufzubringen, um von Zuhause aus zu arbeiten, ist nicht immer einfach! Das kenne ich nur zu gut. Was mir an dieser Stelle immer sehr hilft, ist die mentale Einstellung und die Vorbereitung am Abend zuvor. Macht euch bewusst, dass ihr am nächsten Tag arbeitet und stellt euch gedanklich vor, dass ihr »zur Arbeit geht«. Wenn ihr euch darauf fokussiert und alles andere ausblendet bzw. nach hinten priorisiert, stellen sich Körper und Geist darauf ein, dass morgen (fast) nichts anderes passieren wird, außer eurer Arbeit. Damit schafft ihr gedankliche Klarheit in eurem Kopf.“

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„Ebenfalls ganz wichtig: Überlegt euch etwas Schönes für den Abend – eine Belohnung. Vielleicht ist das ein Gläschen Wein, ein heißes Bad oder ein leckeres Essen. Mit diesem Hintergedanken arbeitet es sich viel leichter und entspannter, weil euer Kopf weiß, dass er sich auf etwas freuen kann.“

3. Arbeitsplatz

„Euer Geist kann noch so stark sein, wenn die Verführung um euch herum zu groß ist. Damit meine ich die herumliegende Wäsche, das Geschirr vom Vortag oder ein unaufgeräumter Schreibtisch, das Chaos oder die To-dos um euch herum. Um fokussiert zu sein, müsst ihr euch einen ruhigen Ort schaffen – optisch und gedanklich.“

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„Euer Blick sollte Ruhe finden und eure Gedanken nicht abschweifen. Ich habe meinen Schreibtisch vor eine Wand gestellt, direkt neben das Fenster – so habe ich die ruhige Wand vor Augen und kann trotzdem in die Ferne schweifen, wenn ich es brauche. Macht es vielleicht Sinn, für die Zeit des Homeoffice euren Raum umzustellen? Es ist wichtig, dass ihr euch an eurem Arbeitsplatz wohl und vor allem entspannt fühlt. Um wirklich diszipliniert arbeiten zu können, empfehle ich auch außerdem eine konsequente Struktur.“

4. Zeitplan / To Do Liste

„Manche von euch müssen sich ihre To-dos erstellen, andere haben sie bereits am Morgen in ihren Mails aufgelistet. Das ist für manche eine Erleichterung, da man direkt mit der Arbeit starten kann. Wenn man seine Aufgaben jedoch selbst definieren muss, sollte man Folgendes beachten:

  • Die Liste sollte realistisch und machbar sein: Nichts ist unbefriedigender als eine nicht geschaffte To-do-Liste – und das vielleicht sogar jeden Tag.
  • Eine Priorisierung ist Gold wert: Was ist wichtig, was kann später erledigt werden?
  • Kalkuliert die To-dos z. B. auf 8–9 Stunden und rechnet dabei 2–3 kleine und eine große Essenspause mit ein.
  • Macht zu einer bestimmten Uhrzeit Feierabend und versucht euch das auch bewusst zu machen: Arbeit ist Arbeit, Freizeit ist Freizeit.
  • Falls ihr eine Aufgabe nicht geschafft habt – morgen ist auch noch ein Tag.
Wichtig! Eine To-do-Liste sollte kein Stressmoment sein, sondern euch helfen, Ordnung im Kopf zu schaffen.“

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5. Sozialer Austausch

„Jeder von uns arbeitet in einem anderen Bereich. Der eine hat von vornherein schon viel mit Menschen zu tun, der andere sitzt die meiste Zeit mehr oder weniger vor seinem Rechner. Manche von uns sind single, andere verheiratet, andere wiederum haben auch Kinder im Homeoffice. Wie sehr wir uns im Homeoffice nach sozialem Austausch sehnen und wieviel davon gut ist, ist eine Typ-Frage. Ich bin ein sehr fokussierter Mensch, lasse mich ungern ablenken und kann dadurch natürlich auch sehr produktiv sein. Deshalb halte ich nach der Arbeit oder in der Mittagspause gerne mal ein Pläuschchen und plane bewusst feste Verabredungen.“

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