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Welcome to Berlin - Wir haben Filip Mierzwa von STUR getroffen


Im Berlin der Start-ups dreht sich bekanntlich viel um Technik, KPIs und innovative Konzepte. Kommen allerdings die richtigen Leute zusammen, wird es plötzlich handfest. Dann geht es zum Beispiel um echtes Naturleder. Oder noch handfester: Eisen. Gusseisen, um genau zu sein. Mit Filip Mierzwa, dem Co-Founder von STUR, haben wir einen der Forbes 30 under 30 getroffen und uns mit ihm über gusseiserne Pfannen und den Weg in die Berliner Gründerszene unterhalten.

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Die Gusseisenpfannen von STUR

Gusseiserne Pfannen – bewährt und begehrt

Doch vorweg ein kurzes Porträt von Filip und seiner Brand. STUR fertigt gusseiserne Pfannen in einer deutschen Traditionsgießerei: clean, schwer, stabil und – im Pfannenbusiness besonders relevant – kratzfest. Und zwar nicht das “kratzfest”, das im Marketing jeder teflonbeschichteten Blechpfanne auftaucht, sondern kratzfest im Sinne von: Hier kann nichts zerkratzen, weil es nichts zu zerkratzen gibt. Denn durch Jahre der Recherche und Tests haben Filip und sein STUR-Partner Simon folgendes festgestellt: Jede Beschichtung nutzt sich irgendwann ab, egal wie teuer die Pfanne auch gewesen ist. Viele Profis setzen deshalb auf mühevoll eingebrannte Eisenpfannen. Doch dafür braucht man Erfahrung und Know-how, was viele Einsteiger*innen vom Kauf einer wirklich langlebigen Pfanne abhält. Und so entstand das Ziel, eine Pfanne aus Eisen herzustellen, die ab Tag 1 Spaß macht und trotzdem mindestens 50 Jahre hält – garantiert.


“Der einflussreiche Produktdesigner Dieter Rams sagte einst: „Weniger, aber besser“. STUR ist für mich die Idee, ästhetische und langlebige Produkte für die Küche zu kreieren, die man gerne jeden Tag nutzt. Mir gefällt der Gedanke, Produkte zu erschaffen, die noch über meine eigenen Lebzeiten hinweg bestehen werden. Das treibt mich an. Mich begeistert außerdem, dass wir gerade eine Rückbesinnung zu beständigen, reparierbaren und kreislauffähigen Produkten erleben. Bei unserer STUR-Gusseisenpfanne ist es so, dass eine Patina entsteht und sie mit der Zeit immer besser wird.”

- Filip Mierzwa, CEO von STUR


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Ein Blog, eine Community und ein Plan

Ganz eindeutig haben Filip und Simon mit ihrem Plan den Nerv der Zeit getroffen. Denn als sie damals ihre Crowdfunding-Kampagne ins Leben riefen, hatten sie ihr Ziel von 20.000 € bereits nach drei Minuten (!) erreicht. Am Ende der Kampagne waren 1.247.981 € eingesammelt und das Projekt STUR damit eine der drei erfolgreichsten deutschen Crowdfunding-Kampagnen aller Zeiten. Die Grundlage für diesen unglaublichen Erfolg haben Filip und Simon bereits während ihrer Studienjahre in Würzburg gelegt. Denn bevor sie eigene Pfannen entwickelt haben, waren die beiden jahrelang als Pfannentester tätig. Mit ihrem Blog Pfannenhelden.de haben sie eine Informationslücke geschlossen und monatlich über 100.000 Kochfans über die Vor- und Nachteile verschiedener Pfannen aufgeklärt. Mit der Reichweite dieser treuen Community im Rücken ging es dann an die Konzeption einer eigenen Pfanne.

“Ohne unseren Blog Pfannenhelden.de hätten wir STUR wohl nie gestartet. Durch den direkten Zugang zu unseren Leser*innen konnten wir innerhalb kurzer Zeit herausfinden, ob das von uns angedachte Produkt wirklich gekauft werden würde – wir sind nach dem Lean-Start-up-Prinzip vorgegangen. Dieses wertvolle Feedback haben wir während der gesamten Produktentwicklung und dem Aufbau unseres Start-ups genutzt – heute besteht die STUR-Community aus mehreren zehntausend Kochenthusiast*innen, die uns bei allen weiteren Produktentwicklungen unterstützen.”

- Filip Mierzwa, CEO von STUR


Nach sieben Monaten voll technischer Zeichnungen, Prototypen und Umfragen war endlich die perfekte Form gefunden. Blieb noch die Herausforderung, einen passenden Produzenten zu finden. Heute werden ihre Pfannen in Rheinland-Pfalz hergestellt, wo der Legende nach auch der erste Motor von Bugatti hergestellt wurde. Der Red Dot Design Award, der iF Design Award und der German Design Award 2022 deuten jedenfalls darauf hin, dass bei diesem Prozess einiges richtig gelaufen ist.

“Bei STUR verstehen wir uns als Kurator*innen, die die Wünsche unserer Community hören und dann mit talentierten, lokalen Designer*innen und Traditionsherstellern zusammenarbeiten, um diese Produkte in bester Qualität lokal zu fertigen. Auf diesem Weg werde ich jeden Tag mit neuen Herausforderungen konfrontiert und lerne stetig dazu.”

- Filip Mierzwa, CEO von STUR

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Das Briefcase 1-1 von Filip Mierzwa

HOLZRICHTER Berlin und STUR – man trifft sich in Kapstadt

Zwei Start-ups in Berlin mit dem Ziel, ein langlebiges Produkt zu erschaffen, das Tradition und Moderne vereint – das sind STUR und HOLZRICHTER Berlin. Kennengelernt haben wir Filip auf einem der vielen Berliner Start-up-Events, denn diese Stadt bringt regelmäßig Gründer*innen und kreative Geister zusammen, um gemeinsam Ideen auszutauschen.

“Berlin ist für mich international und unkonventionell. Du kannst sein, wer du möchtest – ohne, dass es irgendjemanden stört (oder interessiert). Das kann sich also sowohl positiv als auch negativ auswirken. Ich habe hier gelernt, dass man proaktiv auf interessante Menschen zugehen und um Austausch oder Feedback bitten kann, was mich sowohl privat als auch beruflich stark vorangebracht hat.”

- Filip Mierzwa, CEO von STUR


Auf gemeinsamer Workation in Kapstadt haben wir den Austausch vertieft und schnell wurde deutlich, wie nah sich die Visionen von HOLZRICHTER Berlin und STUR eigentlich sind – und das, obwohl sich Leder und Eisen in ihren Materialeigenschaften dann doch leicht unterscheiden. Denn egal ob kratzfest oder offenporig: Im Zentrum unserer Arbeit steht die Begeisterung für ein traditionelles Handwerksprodukt als Gegenentwurf zu kurzlebiger Stangenware. Dass Filip nun ein ledernes Briefcase auf dem Weg zur Arbeit trägt, ist nur einer der vielen Vorteile dieser inspirierenden Bekanntschaft.

Filip Mierzwa auf seinem Rad in Berlin


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